Samstag, 04. Februar 2012

05:07 Die Überläufer »Brights - Die Natur des Zweifels
Atheismus-Serie: Verblüffend häufig wandelten sich atheistische oder religionsferne Literaten zu vehementen Katholiken – mit bösen Folgen. Von Linus Schöpfer – Berner Zeitung Vielleicht ist es der Urtext aller modernen Überläufer zum Katholizismus: Novalis’ Fragment «Die Christenheit oder Europa» (1802). Novalis (eigentlich Friedrich von Hardenberg) feiert in seiner Schrift die Vorzüge der christlichen Urkirche in hohen [...]
04:54 Das katholische Naturrecht und das Grundgesetz »Brights - Die Natur des Zweifels
Die Garantie der Menschenwürde lässt sich mithilfe christlicher Deutungsangebote verständlich machen. Christliche Deutungsversuche werden aber dadurch nicht selbst zu einer Norm des Grundgesetzes. Von Stephan Rixen - Deutschlandfunk Wer heute für das Naturrecht wirbt, erntet Verwunderung, Befremden, Unverständnis. So ist es Papst Benedikt dem Sechzehnten während seines Deutschlandbesuchs im letzten Herbst ergangen. In seiner Rede vor [...]
03:44 „Theologie hilft gegen Fundamentalismus“ »Brights - Die Natur des Zweifels
Der Religionswissenschaftler Peter Antes feiert in dieser Woche seinen Abschied von der Leibniz Universität Hannover. Ein Gespräch über Werte, Normen und Wege zur Transzendenz. Von Karl-Ludwig Baader – Hannoversche Allgemeine Hannover. Sie nehmen in diesen Tagen mit fast siebzig Jahren endgültig Abschied von der Universität. Haben Sie rückblickend das Gefühl, das richtige Lebensthemagewählt zu haben? Ja, absolut. [...]
02:34 Für den Vatikan kein Missbrauch »Brights - Die Natur des Zweifels
Rom hat entschieden, dass es nach den Missbrauchsvorwürfen in St. Jakob am Thurn kein kirchenrechtliches Verfahren gibt. KURIER.at Nach schwerwiegenden Missbrauchsvorwürfen hatte der ehemalige Domprediger und Pfarrprovisor von St. Jakob am Thurn, Peter Hofer, im März 2011 alle Funktionen zurückgelegt. Im Vatikan hat man jetzt entschieden, dass nichts vorliegt, was ein kirchenrechtliches Verfahren rechtfertigt. Ab [...]
01:03 Marktkommentar: Von Draghis Monsterdruck zum Gigadruck »ef-magazin Feed

Das letzte Jahr von Dollar, Euro & Co.

von Walter K. Eichelburg

Für den Moment scheint der Euro wieder einmal gerettet zu sein – nachdem er Mitte Dezember 2011 zusammen mit den Banken wieder einmal fast untergegangen wäre. Vorübergehend natürlich, denn die Probleme wie die Überschuldung sind natürlich ungelöst. Man hat es mit neu gedrucktem Geld übertüncht.

Der Draghi-Monsterdruck

Wir erinnern uns: am 21. Dezember schüttete die EZB das grosse Füllhorn über die Banken der Eurozone aus. In einem „LTRO“ genannten Dreijahrestender wurden 489 Milliarden Euro ausgeteilt. Dies mit dem impliziten Auftrag an die Banken, Staatsanleihen der maroden PIGS-Staaten zu kaufen. Dieses Geld wird real verschenkt, denn die Banken haben keine realen Sicherheiten mehr, um sie bei der EZB als Pfand zu hinterlegen. Also werden „Sicherheiten“ mit Staatshilfe konstruiert, so etwa in Italien.

Es hat einige Wochen gedauert, bis Mitte Januar 2012 eine leichte Entspannung bei den Banken und PIGS-Staaten eintrat. Die Einlagen der Banken bei der EZB sind immer noch übermässig hoch – ein Zeichen, dass der Interbankenmarkt immer noch nicht richtig funktioniert. Aber sie erreichen nicht mehr über 500 Milliarden Euro wie zu Spitzenzeiten. Dafür explodieren die Target2-Salden der Euro-Zentralbanken: bei Deutschland und den Niederlanden um viele 100 Milliarden ins Positive, bei Italien & Co. ins Negative – als Merkmal für die massive Kapitalflucht aus den Südstaaten.

Vom Monsterdruck zum Gigadruck

Inzwischen will die EZB diese Operation Ende Februar wiederholen, aber mit viel grösseren Summen: bis zu 1,5 Billionen Euro sind im Gespräch,  wieder für drei Jahre und zusätzlich zu LTRO und anderen kurzfristigen Tendern. Zusätzlich dürfte die Fed der EZB eine Billion ...

00:01 Unweigerlich abwärts »Telepolis News
Der Westen degeneriert, die Machtkoordinaten verschieben sich. Nur durch Rückbesinnung aufs kulturelle Erbe kann sein Niedergang noch aufgehalten werden, meint der Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson


00:01 Athanasios die Glosse: Imperialfeudalistische Adligenpartei »ef-magazin Feed

Aber natürlich waren die Nazis rechtsradikal

von Athanasios

Die Nazis und links? Aber nicht doch, nur eine „gezielte Provokation“, die Erika Steinbach zwitscherte, um die Linken „aus ihren Löchern“ bei Twitter zu holen. Wahrscheinlich hatte sie es in der ‚Münchner Runde’ aufgeschnappt, bei Arnulf Baring: „Waren die Nazis rechts? Das halte ich für einen Grundirrtum... Die Nazis waren nicht rechts, die Nazis waren eine Linkspartei.“ Die Moderatorin wollte dem alten Sozialdemokraten gar nicht erst widersprechen, sondern bat ihn, er möge „dieses Fass jetzt nicht aufmachen.“

Das beste Fass bleibt dem Massenpublikum besser verschlossen. Eine breite Diskussion lebt von ihrer Ausdehnung auf der Sendefläche, da fragt man nicht weiter nach. Bekanntlich hatten die Nazis ihrer extrem rechten Partei nur ein linkes Etikett aufgeklebt, um zu verdecken, dass sie Handlanger des Monopolkapitalismus waren. „NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI“, buchstabiert Erika Steinbach und braucht kaum 140 Zeichen. Die linksradikalen Jakobiner waren Nationalisten, ihr Ideologe Sieyès beschwor die egalitäre Nation, in der Adlige und Geistliche nichts zu suchen haben. Aber Rechtsradikale wie Burke oder Maistre schrieben nur gegen die Nation an, um ihren Nationalismus fleckzutarnen. Sozialistisch waren die Nazis auch nicht, denn sie haben niemanden enteignet, fast niemanden, und sie hatten nur zufällig Lager und einen totalen EinPARTEIenstaat wie die Sozialisten im Osten.

Zum Glück ließ Herr Musharbash vom ‚Spiegel‘ schnell Gewehrsmänner gegen Erika Steinbach schießen: „Experten sehen das anders.“ Heinrich August Winkler krähte gegen Erikas Gezwitscher, die NSDAP sei „die rechteste Partei“ gewesen, „die es je gegeben hat“, sie sei „mindestens so antiliberal gewesen wie sie antimarxistisch war“. Denn die Liberalen waren ja ...

00:00 Bei den Affen »Telepolis News
Mit Tarzan im Dschungel der Städte und der Bücher


00:00 Die lange Nacht der Monster »Tagesspiegel Online: Kultur
So wild und kaputt war Theater lange nicht: das Regieduo Vinge/Müller zerlegt über Stunden hinweg den Berliner Volksbühnen-Prater. Eine Reise zu den aktuellen Bühnen-Exzessen.


00:00 Hysterie oder autistisches Schweigen »Telepolis News
Die Aussichten, in den Banlieues Stimmen zu gewinnen, sind gering. Vielleicht hat die französische Politik auch deshalb so wenig gute Ideen zum Thema


00:00 Sachbücher des Monats: Februar 2012 »Telepolis News
Die Top Ten unter den Sachbüchern nebst einer persönlichen Empfehlung